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Jugendbegegnung 01.-17.09.2017 nach Südafrika

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Meine Reise und Eindrücke in Madikwe

 

 

 

Nachdem im Mai dieses Jahres bereits die afrikanische Jugenddelegation für 18 Tage den Hanauer Kirchenkreis besuchten, war es am 1. September für die deutsche Seite der Partnerschaft soweit, ihre Reise nach Südafrika anzutreten. Das diesjährige Thema der Begegbung war „Gender“. Insgesamt 5 Teilnehmer auf deutscher Seite, exklusive zwei Pfarrern starteten gemeinsam ihre Reise. Auch ich, Ronja Bauer, durfte dank der Unterstützung der Evangelischen Kirche Am Limes, diese Reise antreten und unsere Jugendarbeit dort repräsentieren und Eindrücke über die afrikanische Kultur sammeln. Nach zwei Tagen in Johannesburg, in denen die Stadt selbst und das Township Soweto besucht wurden, gab es ein großes freudiges Wiedersehen aller Beteiligten. Alle afrikanischen Teilnehmer hatten sich auf die vierstündige Reise gemacht, um uns in Johannesburg abzuholen und uns in unsere Gastfamilien zu begleiten.

Die ersten drei gemeinsamen Tage wurden im Madikwe Game Reserve verbracht. Hier wurde uns die Möglichkeit eröffnet, bei mehreren Safaritouren die beeindruckende Flora und Fauna Afrikas zu bewundern. Auf unseren abenteuerlichen Touren konnten wir Löwen, Giraffen, Zebras, Leoparden und noch zahlreiche weitere Tiere in ihrer natürlichen Lebensumwelt beobachten. Diese gemeinsame Zeit stärkte uns als Team und die afrikanische und deutsche Seite wuchs mehr und mehr zu einer gemeinsamen Gruppe heran.

 

 

 

Nach drei aufregenden Tagen war es für uns soweit, unsere Partnergemeinde näher kennenzulernen. Wir besuchten die beiden weiblichen Chiefs von Dinokana und Kgotla (Traditionelle erbliche Führer eines Stammes). Hier erhielten wir die Möglichkeit, Fragen sowohl zu kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten, sowie zum Thema Gender zu stellen.

Der nächste Tag wurde durch einen gemeinsamen Ausflug nach Mafikeng (Capital City of North West) geprägt. Dort besuchten wir zum einen das Parlament und die Universität, zum anderen eine Radiostation. Bei den gut gewählten Führungen kam es zu interessanten Diskussionen über die Verfassung Südafrikas, sowie die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Bedingungen für Studierende der jeweiligen Nationalitäten.

Am Freitag, den 8.9.2017 waren wir zu Gast bei dem Pfarrersehepaar Manne. Auch hier wurde uns die Chance gegeben, Gespräche zu führen, Erfahrungen auszutauschen und interkulturelle Fragen zu stellen. Auch der Spaß kam nicht zu kurz: Das Wochenende verbrachten wir zusammen mit dem Besuch eines Gala Events der Womans League, einer Hochzeit, einem Clubbesuch und einem traditionellen Musikfestival. Die letzten fünf Tage unserer Reise verbrachten wir mit Besuchen von Schulen, Gesundheitseinrichtungen, gemeinsamen Zubereiten eines afrikanischen Mittagessens, sowie das Erleben eines typischen alltäglichen Tagesablaufs in Südafrika, inklusive der abenteuerlichen Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Besonderes Highlight für viele war wohl der Besuch in Sun City, einem Wasserpark. Auch die christliche Komponente wurde in vielen Teilen der Jugendbegegnung bedacht: Wir hielten viele gemeinsame Andachten, sangen Lieder und besuchten die verschiedenen Youth League der Gemeinde, die immer gern bereit waren, uns Lieder in seTswana, eine der 11 Landessprachen, beizubringen.

 

 

 

 

Nach einer großen Abschiedsfeier, war es dann auch schon wieder soweit, sich zu verabschieden. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal bei allen Verantwortlichen bedanken, die es mir ermöglicht haben, diese großartige Erfahrung machen zu dürfen. Vor allem der Evangelischen Kirche Am Limes, sowie meinen Kollegen, der afrikanischen Jugenddelegation und dem Jugendpfarrer Philipp von Stockhausen und der Pfarrerin Kirsten Schulmeyer. Ich habe in meiner Zeit in Madikwe viel gelernt, interessante Gespräche führen dürfen, aber vor allem auch neue Freunde in einem Land am anderen Ende der Welt kennenlernen dürfen. Es wird bestimmt noch einige Besuche in Deutschland und Südafrika geben und ich freue mich, wenn ich für die nächste Jugendbegegnung in vier Jahren einige Jugendliche aus dem Kirchenkreis Hanau motivieren kann – es lohnt sich in jedem Fall! Am Schluss bleibt nur zu sagen: „Ke a leboga!“(Dankeschön auf seTswana)